Katzen richtig ernähren

Vor allem die gesunde Ernährung ist bei der Haltung einer Katze ein wesentlicher Punkt. Eine gesunde Katze ist zufrieden. Ist die Katze zufrieden, ist es auch der Mensch. Und die richtige Ernährung spielt bei der Gesundheit eine große Rolle.

Die Katze ist kein Vegetarier

Einige Vegetarier probieren ihre Katzen ebenso pflanzlich zu füttern. Katzengerecht sieht anders aus. Die Katze ist ein Karnivoren, in der Wildnis stehen ihr Kleintiere (Vögel, Mäuse, Eidechsen) zur Auswahl. Eine Fütterung ohne Fleisch ist da kaum artgerecht. Ob ein Speiseplan ohne Fleisch mit Nahrungsergänzungsmitteln machbar sein könnte, sollte man – falls unbedingt gewünscht – in Absprache mit einem Tierarzt oder Ernährungsberater für Katzen herausfinden.

Katzen können beim Fressen ganz auf Mäuse setzen

Um ihren Bedarf an Nährstoffen zu befriedigen, würde der Katze tatsächlich eine ganze Anzahl an Mäusen reichen. Kohlenhydrate, pflanzliche Nährstoffe und natürlich erst recht Zucker benötigt die Katze nicht. Die Frage wie viele Mäuse eine Katze jeden Tag benötigt, wird mit etwa acht bis 15 Mäusen beantwortet.

Hochwertiges Katzenfutter hat einen hohen Anteil an Fleisch

Ein gesundes Futter für die Katze muss aus diesem Grund auf jede Fall über einen ausreichend hohen Fleischanteil verfügen. Seltsamerweise scheinen unsere Stubentiger dabei sogar günstiges Fressen mit nur geringem Anteil an Fleisch bevorzugt zu fressen, trotz zu wenig Fleisch darin. Gut und gesund ist unwichtig. Möglich machen das Lockstoffe und der Geruch. Sogar Zucker hilft dabei, dass unsere Stubentiger auf die günstige Katzennahrung bevorzugen.

Was verträgt eine Katze besser? Trockenfutter oder doch Dosenfutter

Ob trockenes Futter oder Dosenfutter ist nebensächlich, das Futter muss aber alle Nährstoffe beinhalten und die Katze es auch verträgt. Vor- sowie Nachteile haben beide Futterarten. Dosenfutter riecht und schmeckt für die Katze meist feiner. Dosenfutter ähnelt dem, was die Katze sich selbst erjagen würde. Mit feuchtem Futter können Katzen teilweise des täglichen Bedarfs an Wasser gedeckt werden. Trinkt die Katze nur schlecht, sollte die Katze eher Nassfutter in ihr Schälchen bekommen. Nassfutter lässt sich aber schlechter in Portionen aufteilen und mögliche Reste muss kalt gelagert werden. Was das empfindliche Geruchsorgan des Menschen irritieren kann. Manchmal stört es weniger den Katzenhalter als seine menschlichen Mitbewohner. Außerdem muss man auch wieder dran denken das geöffnete Nassfutter beizeiten aus der Kühlung zu nehmen, sonst ist es zu kalt für die Katze. Ein Rest Nassfutter im Katzennapf kann auch problematisch werden. Essensreste locken Fliegen und manchmal auch andere Insekten an und das Futter kann schlecht werden. Der eine oder andere Stubentiger lehnt Reste im Napf, die länger stehen, eh ab.. Die Aufbewahrung von Trockenfutter ist einfacher, einfacher zu portionieren, und Rest im Freßnapf der Katze sind meist unbedenklich. Ganz wichtig ist es bei dem trockenem Futter aber darauf aufzupassen, dass die Katze wirklich ausreichend Wasser zu sich nimmt, wenn sie vor allem Trockenfutter in den Napf bekommt. Trinkt sie nicht ausreichend, dann drohen gesundheitliche Probleme (Nieren- und Harnwegsprobleme).

Eine Kombination aus Trockenfutter und Dosenfutter hat sich schon häufig bewährt. Häufig frisst die Katze das Fressen aus der Dose gleich und teilt sich das Trockenfutter dann ein.

Barfen für Katzen

BARF bedeutet Katzen gesund und artgerecht mit Frischfleich zu ernähren. Für die Anhänger dieser Fütterungsmethode ist es die natürlichste, individuellste und gesündeste Art eine Katze satt zu bekommen.

Trockenes Katzenfutter und Futter aus der Dose kann man mit Rohfleischfütterung ergänzen.

Übergewicht ist ein ernstes gesundheitliches Problem

Leider haben immer mehr Katzen Probleme mit ihrem Gewicht. Da Übergewicht ein ernstzunehmendes Problem ist, sollte man auch bei der Gabe von Leckerlis stets an die Gefahr von Übergewicht denken, und entweder die Anzahl der Leckerchen mäßigen und/oder die Portion daran anpassen, was die Miezekatze noch zusätzlich zu Fressen bekommt. Ist die Samtpfote erst einmal zu dick geworden, dann drohen ihr nicht nur Gelenkprobleme, ihre Lebenserwartung verkürzt sich. Ein Fettpolster oder Rettungsring für die Lebenserwartung und Gesundheit einer Katze.

Kuhmilch für Katzen

Ältere Katzen können meist keine Kuhmlich merh vertragen. Die Katze kann die Lactose nicht mehr abbauen. Das kann zu Durchfall und Verdauungsstörungen führen.. Für Katzen gibt es eine spezielle Milch ohne Milchzucker, im Zweifelsfall reicht einer Katze frisches Wasser zum Trinken auch aus. Trinkt die Katze langanhaltend zu wenig, dann kann Brühe (salzarm) dabei helfen, das Wasser würziger zu machen und für die Katze interessanter zu machen. Milch für Katzen (mit Wasser vermischt, wegen der Kalorien) kann zusätzlich unterstützen.

Trinken und Fressen voneinander trennen

Manche Katzen trinken eher einfach zu wenig. Wenn Wasser und Fressen zu nahe beieinander sind, kann das bereits ein Grund sein. Wasserstelle und Fressstelle benötigen zwei getrennte Plätze oder zumindest einen gewissen Abstand voneinander. Beides an in einer Ecke – für uns angenehm – für Katzen ein Grund zu wenig Flüssigkeit aufzunehmen.

Der Punkt Katzenernährung ist ein Thema mit vielen verschiedenen Meinungen. Sicherlich wird es auch bei diesem Artike den einen oder anderen Widerspruch zu geben 🙂

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